Chronik

Erste Erwähnung in kirchlichen und märktischen Archivblättern

1701 Musici (Spielleut und Pfeiffer) begleiten die Rosenkranzbruderschaft zur Kirche.

1708 Musici begleiten 26 Meister der Zunft am Jahrestag zur Kirche.

1796 Die Zunft der Schmiede weist in ihrer Geldgebarung aus: „den musicis …….35 kr bezahlt.

Das Instrumentarium der musici war Eigentum des „Dominiums“ (Marktkommune).

 

Aus den Aufzeichnungen der Marktkommune und der Gemeinde:

2016 nimmt die Marktmusik Frankenmarkt am 40. „Festa de ra Bandes“ in Cortina d’Ampezzo teil

2012 wird Manuel Kofler (mit 21 Jahren) neuer Kapellmeister der Marktmusik Frankenmarkt

2010 findet in Frankenmarkt ein großes Musikfest statt, bei dem das neue Musikheim offiziell eingeweiht wird

2004 Richard Kofler übernimmt die Leitung der Kapelle nach Hans Winkler

2002 Hans Winkler aus Thalgau wird neuer Kapellmeister

1999 Thomas Achleitner übernimmt die Leitung der Kapelle als Nachfolger von Franz Bachner

1990 Die Marktmusik nimmt am internationalen Blasmusikwettbewerb „Coup de Vents“ in Le Havre teil. Bei der Rückfahrt wird ein Abstecher nach Paris gemacht, wobei auch dem österreichischen Botschafter mit einem Ständchen aufgewartet wird.

1985 Die Marktmusik wird für sechsmalige „Auszeichnung“ in der Konzertwertung mit einem Silberteller geehrt.

Im September 1984 erhält die Marktmusik ein eigenes „Musikheim“, wozu vier Räume der Hauptschule adaptiert wurden.

1984 Die Marktmusik nimmt am internationalen „Musikfestival 84“ in Krisianstad, Schweden, teil.

1981 Die Marktmusik wird für „3 Jahre ununterbrochenen ausgezeichnteten Erfolg“ bei der Konzertwertung vom Landeshauptmann mit einem Zinnteller geehrt.

Von 3.-7. Juli 1980 nimmt die Marktmusik an der europäischen Musikparade (Bande Europee ´80) in Rom teil.

1980 Die Marktmusik bekommt ein paar Kesselpauken.

Der Musikverein stiftet als Überbrückungshilfe für plötzlich in Not geratene Musiker einen „Unterstützungsfonds“.

1976 Als erstes Mädchen in Frankenmarkt durchbricht Irene Muhr die Tradition, dass die Blasmusik eine Domäne der Männer sei. Sie wird als Jungmusikerin (Querflöte) in die Kapelle aufgenommen.

1965 Die Marktmusik wird in der von Hofr. Dr. Lipp, Heimatwerk Linz, entworfenen bis dato aktuellen Tracht eingekleidet.

Bindermeister Jakob Haubentratz leitet eine Jugendmusikkapelle, aus der später aktive Musiker der hervorgehen sollten.

1959 Eine neue Uniform (ähnlich der ersten) wird angeschafft.

1957 Kapellmeister Dir. Walter Czulik leitet eine Neu- Instrumentierung in Normalstimmung in die Wege. Kosten: ÖS 70.000.-.

1950 Am 23. April wird der „Musikverein des Marktes Frankenmarkt“ gegründet !

1949 Die Marktmusik erhält ihre erste Uniform: Dunkelblaue Tellermütze, dunkelblauer Rock mit offenem Kragen mit Silberlitze und Lyra, einer Silberlitze als Ärmelstreifen , blaue Hose mit weißer Biese.

1941-1944 Bindermeister Jakob Haubentratz, Hauchhorn, ruft eine Jugendkapelle ins Leben (22 Mann; Insrumente leihweise von der Gemeinde).

1939 Die Marktkommune wird in die Marktgemeinde eingegliedert. Ihr Vermögen (auch die Musikinstrumente) geht als Sondervermögen an die Gemeinde.

1938 Die „Bürgermusik wird aufgelöst. Die Instrumente gehen an die Marktkommune zurück.

1921 Die märktische Musikkapelle wird in „Bürgermusik“ umbenannt. Sie trägt eine den Kaiserschützen nachempfundene Uniform.

1898 Vom Mozarteum Salzburg kommt auf Ersuchen der Gemeinde Georg Wolfsgruber als Kapellmeister und Organist nach Frankenmarkt. (Jährl. Vergütung durch die Marktkommune: 240 Gulden).

1848 Es wird eine Nationalgarde gegründet. Ihr gehört auch die wiedererrichtete Musikkapelle, „Musikkorps“ genannt, an.